{"id":41,"date":"2011-07-24T13:14:37","date_gmt":"2011-07-24T11:14:37","guid":{"rendered":"http:\/\/merq.de\/ruegen\/?page_id=41"},"modified":"2014-02-03T17:59:25","modified_gmt":"2014-02-03T15:59:25","slug":"gohren","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/de.merq.org\/ruegen\/gohren\/","title":{"rendered":"G\u00f6hren"},"content":{"rendered":"<p>Das Ostseebad G\u00f6hren ist eine Gemeinde auf der Halbinsel M\u00f6nchgut im Landkreis Vorpommern-R\u00fcgen auf der Insel R\u00fcgen in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt M\u00f6nchgut-Granitz mit Sitz in Baabe verwaltet.<br \/>\nSie \u00fcberzeugt durch ihre Seebr\u00fccke und viele Souvenirl\u00e4den.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Informationsvideo:<\/span><br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/uUCIHttYSdI?rel=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Sehensw\u00fcrdigkeiten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die\u00a0Seebr\u00fccke G\u00f6hren\u00a0wurde in den 1990er Jahren wieder neu errichtet. Ihre L\u00e4nge betr\u00e4gt 270 Meter.<\/li>\n<li>Das\u00a0<em>H\u00fcgelgrab\u00a0Speckbusch<\/em>\u00a0befindet sich neben der G\u00f6hrener Kirche und stammt aus der\u00a0Bronzezeit.<\/li>\n<li>Die\u00a0<em>M\u00f6nchguter Museen<\/em>\u00a0sind vier unter\u00a0Denkmalschutz\u00a0stehende Anlagen, die dieses Freilichtmuseum darstellen. Es handelt sich um ein Heimatmuseum, den\u00a0Motorsegler Luise, den Museumshof sowie ein reetgedecktes Fischerhaus, das\u00a0<em>Rookhuus<\/em>.<\/li>\n<li>Das\u00a0<em>Drachenhaus<\/em>\u00a0war die letzte Lebens- und Wirkungsst\u00e4tte des \u201eDichters der Ostsee\u201c und seinerzeit bedeutenden Dramatikers\u00a0Max Dreyer.<\/li>\n<li><em>Buskam<\/em>: Der gr\u00f6\u00dfte Findling Deutschlands, er befindet sich ca. 300\u00a0m vor der K\u00fcste \u00f6stlich von G\u00f6hren.<\/li>\n<li><em>Gedenkstein f\u00fcr die Opfer der \u201eAktion Rose\u201c 1953 an der Ostseek\u00fcste<\/em>\u00a0(Hotel Seestern, Poststra\u00dfe 10)<\/li>\n<li>Die\u00a0Dorfkirche G\u00f6hren\u00a0stammt aus dem 20.\u00a0Jahrhundert (1929\/30).<\/li>\n<li>Das Bodendenkmal\u00a0Hessenlager\u00a0an der Stra\u00dfe nach\u00a0Lobbe\u00a0geht auf ein Milit\u00e4rlager von 1812 zur\u00fcck.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Stadtplan zum Ausdrucken:<\/span><br \/>\n<a href=\"http:\/\/cdn.cloudu.de\/etc\/db\/public\/Goehren.pdf\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-44\" title=\"Plan herunterladen\" src=\"http:\/\/de.merq.org\/ruege\/files\/2011\/07\/plan.png\" alt=\"Plan herunterladen\" width=\"618\" height=\"300\" \/><\/a><br \/>\n(zum Downloaden bitte auf das Bild klicken)<\/p>\n<p><strong>Geschichte:<\/strong><\/p>\n<p>Das ehemalige Fischer- und Lotsendorf G\u00f6hren (slawisch \u201eBerg\u201c) wurde 1165 erstmals urkundlich erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Der Ort war bis 1326 Teil des\u00a0F\u00fcrstentums R\u00fcgen\u00a0und danach des\u00a0Herzogtums Pommern.<\/p>\n<p>Mit dem\u00a0Westf\u00e4lischen Frieden\u00a0von 1648 geriet R\u00fcgen und somit auch der Ort G\u00f6hren zu\u00a0Schwedisch-Pommern. Im Jahr 1815 kam die Gemeinde undVorpommern\u00a0zur preu\u00dfischen\u00a0Provinz Pommern.<\/p>\n<p>G\u00f6hren entwickelte sich im 19.\u00a0Jahrhundert zu einem bedeutenden Ferienort und f\u00fchrt seit 1878 den Titel\u00a0<em>Seebad<\/em>. 1885 z\u00e4hlte das Dorf 245 Einwohner. 1887 gr\u00fcndete die kaiserliche Hofdame\u00a0Adeline Gr\u00e4fin von Schimmelmann\u00a0in G\u00f6hren das weltweit erste Seemannsheim.\u00a0Der Bau der\u00a0Schmalspurbahn\u00a0<em>Rasender Roland<\/em>\u00a0verst\u00e4rkte ab 1899 die touristische Entwicklung. Die Kleinbahn f\u00e4hrt noch heute im Linienverkehr und verbindet G\u00f6hren mit den Badeorten\u00a0Baabe,\u00a0Sellin\u00a0und\u00a0Binz. Sie endet im\u00a0Putbuser\u00a0Ortsteil\u00a0Lauterbach. Zu DDR-Zeiten wurden die Urlaubskapazit\u00e4ten weiter ausgebaut. 1962\/64 entstanden die sogenannten Urlauberd\u00f6rfer mit einfachen Holzunterk\u00fcnften. 1965 wurde im D\u00fcnenwald in Richtung Baabe in unmittelbarer N\u00e4he zur Ostsee ein Campingplatz angelegt, der heute von der Regenbogen AG betrieben wird. Anfang der 1970er Jahre hatte G\u00f6hren 1790 Einwohner und 4400 G\u00e4stebetten, die vor allem vom\u00a0FDGB-Feriendienst verwaltet wurden. Auf der Kurpromenade stand bis zur\u00a0Wende\u00a0ein Gedenkstein, der an den Besuch des ersten Pr\u00e4sidenten der DDR,\u00a0Wilhelm Pieck, in G\u00f6hren erinnern sollte. Der Stein ist heute auf dem Gel\u00e4nde des Museumshofes zu sehen.<\/p>\n<p>Seit 1818 geh\u00f6rte G\u00f6hren zum Kreis bzw.\u00a0Landkreis R\u00fcgen. Nur in den Jahren von 1952 bis 1955 war es dem\u00a0Kreis Putbuszugeh\u00f6rig. Die Gemeinde geh\u00f6rte danach bis 1990 zum\u00a0Kreis R\u00fcgen\u00a0im\u00a0Bezirk Rostock\u00a0und wurde im selben Jahr Teil des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Der seit 1990 wieder so bezeichnete Landkreis R\u00fcgen ging 2011 im Landkreis Vorpommern-R\u00fcgen auf.<\/p>\n<p><em>Ausz\u00fcge aus Wikipedia, &#8222;G\u00f6hren (R\u00fcgen)&#8220;, Version vom 12. M\u00e4rz 2012, 19:39 Uhr, <a href=\"http:\/\/k.merq.org\/19\" target=\"_blank\">hier<\/a> abrufbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ostseebad G&ouml;hren ist eine Gemeinde auf der Halbinsel M&ouml;nchgut im Landkreis Vorpommern-R&uuml;gen auf der Insel R&uuml;gen in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt M&ouml;nchgut-Granitz mit Sitz in Baabe verwaltet. Sie &uuml;berzeugt durch ihre Seebr&uuml;cke und viele Souvenirl&auml;den. Informationsvideo: Sehensw&uuml;rdigkeiten: Die&nbsp;Seebr&uuml;cke G&ouml;hren&nbsp;wurde in den 1990er Jahren wieder neu errichtet. 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