
Apples ATT-Änderungen stoßen auf Widerstand
Apple hat seine App-Tracking-Transparency (ATT) überarbeitet, um kartellrechtlichen Bedenken in Deutschland entgegenzuwirken. Die geplanten Änderungen beinhalten neutrale Zustimmungsabfragen für eigene und Drittanbieter-Apps sowie eine Vereinheitlichung von Wortlaut und Design dieser Meldungen.
Medienverbände lehnen Kompromiss ab
Fünf deutsche Medien- und Werbeverbände haben nun beim Bundeskartellamt Beschwerde eingelegt und fordern ein Verbot der ATT-Abfrage auf iPhones in Deutschland. Sie argumentieren, dass die vorgeschlagenen Anpassungen nicht ausreichen, um die festgestellten Wettbewerbsprobleme im mobilen Werbemarkt zu beheben.
Bundeskartellamt prüft Apples Änderungen
Das Bundeskartellamt hatte bereits im Februar 2025 vorläufig festgestellt, dass Apple seine Marktmacht missbraucht und sich selbst bevorzugt behandelt. Die Behörde untersucht nun, ob die neuen Vorschläge von Apple die Wettbewerbsprobleme ausreichend adressieren.
Auswirkungen auf Apples Marktposition
Sollte das Bundeskartellamt zu dem Schluss kommen, dass Apples ATT-Änderungen unzureichend sind, drohen dem Unternehmen mögliche Strafen von bis zu 10 % des Jahresumsatzes. Dies könnte nicht nur finanzielle Konsequenzen haben, sondern auch Apples Marktposition in Deutschland nachhaltig beeinflussen.
Fazit
Die Auseinandersetzung zwischen Apple und den deutschen Medienverbänden zeigt die Spannungen zwischen Datenschutz und Wettbewerbsrecht im digitalen Werbemarkt. Die kommenden Entscheidungen des Bundeskartellamts werden entscheidend sein, um Klarheit über die Zukunft von ATT und die Rolle von Apple im deutschen Markt zu schaffen.
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